Synagoge und Begegnungszentrum in Leipzig

Synagoge Leipzig

Schaffung eines neuen jüdischen Zentrums

Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V.

Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig

Thomasgemeinde hilft bei Ausbau der Synagoge

Architektonische Lösung

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Pin Leipziger Volkszeitung vom 16./20. Oktober 2006, 24.01.2007, 02.08.2007
- „Holocaust-Museum passt hierher“
- Holocaust-Museum wird konkreter
- Konzept soll erarbeitet werden
- über die Pläne für ein Holocaust-Museum in Leipzig

Leipziger Volkszeitung vom 12. - 16. Mai 2009
Zentrum jüdischer Kultur öffnet

Leipziger Volkszeitung vom 27. November 2008
Studie der Uni Leipzig: Jeder 9. hat etwas gegen Juden

Leipziger Volkszeitung vom 5. Juni 2007
Hoffen unterm Davidstern

Leipziger Volkszeitung vom 5. Juni 2007
Stadt spendiert 253 000 Euro für Begegnungszentrum

Leipziger Volkszeitung vom 16. April 2007
Bauverzug bei jüdischer Begegnungsstätte

Leipziger Volkszeitung vom 9. August 2006
BMW spendet für jüdische Begegnungsstätte

Leipziger Volkszeitung vom 15./16. Juni 2006
Streit um eine Platane

Leipziger Volkszeitung vom 25. April 2006
Baustart nach Hindernissen

Leipziger Volkszeitung vom 10. April 2006
Rückkehr des jüdischen Lebens

Leipziger Volkszeitung vom 6. April 2006
Ende April startet Ausbau des jüdischen Zentrums

Leipziger Volkszeitung vom 19. Dezember 2005
Junge Juden erhalten Tora-Zentrum

Leipziger Volkszeitung vom 9. September 2005
Die Leipziger Synagoge

Leipziger Volkszeitung vom 25. August 2005
Jüdisches Begegnungszentrum darf in Leipzig gebaut werden

dpa-Meldung vom 23. August 2005
Streit um jüdisches Begegnungszentrum wird vor Gericht fortgesetzt

Pressedienst - Stadt Leipzig (Juni 2005)
Schalom. Jüdische Woche in Leipzig - über 80 Veranstaltungen vom 19. bis 26. Juni 2005

PDS-Fraktion vom April 2005
Anfrage der PDS-Fraktion an den Oberbürgermeister zur Beantwortung in der Ratsversammlung am 18.05.2005

www.israel-soli.de vom 23./25. März 2005
Hauptsache: Gegen Israel

Leipziger Volkszeitung vom 11. März 2005
Bewegung im Streit um jüdisches Zentrum

Leipziger Volkszeitung vom 19. Februar 2005
Trotz Ehrung - Koffer wieder ungern gepackt
Als Einziger der Familie Buchenwald überlebt

Leipziger Volkszeitung vom 28. Januar 2005
Anonyme Drohung gegen Thomaspfarrer

Leipziger Volkszeitung vom 26. Januar 2005
Kaddisch auf Hebräisch und Deutsch

Leipziger Volkszeitung vom 20. Januar 2005
St. Thomas hilft jüdischer Gemeinde

Leipziger Volkszeitung vom 6. Januar 2005
US-Regierung sieht wachsenden Antisemitismus in Europa

Pressedienst - Stadt Leipzig (5. Januar 2005)
„Grünes Licht“ für „Schalom. Jüdische Woche in Leipzig 2005“

Leipziger Volkszeitung vom 27. Dezember 2004
Konzert zugunsten von Synagoge

Pressedienst - Stadt Leipzig (23. November 2004)
Filmpremiere "Das leere Haus" zum geplanten jüdischen Gemeindezentrum in der Leipziger Hinrichsenstraße mit Podiumsdiskussion "Zurück lehnen und abwarten?"

Leipziger Volkszeitung vom 23./29. Oktober 2004
Rechtsstreit um Baustopp geht weiter
Warten auf ein Gerichtsurteil

Leipziger Volkszeitung vom 9. Juli 2004
Jüdisches Begegnungszentrum kann gebaut werden

Leipziger Volkszeitung vom 24. Juni 2004
Israelisches Ensemble spielt für jüdisches Begegnungszentrum

Leipziger Volkszeitung vom 10./11./12. Mai 2004
Prozess um jüdisches Begegnungszentrum
Jüdisches Begegnungszentrum kann gebaut werden - Klage ohne Erfolg
Klage abgewiesen - aber der Streit ist noch nicht beendet

Leipziger Volkszeitung vom 8. April 2004
Kläger gegen jüdisches Zentrum machen weiter

Leipziger Volkszeitung vom 13. März 2004
Nachbarn vor Gericht gescheitert - Jüdisches Zentrum kommt

Leipziger Volkszeitung vom 11. März 2004
Forums-Botschaft: Jüdisches Zentrum ist im Waldstraßenviertel willkommen

Leipziger Volkszeitung vom 6. März 2004
Leipziger stehen zu Israelitischer Gemeinde

Leipziger Volkszeitung vom 29. Januar 2004 (Printausgabe)
Thomaspfarrer verschärft Debatte um jüdisches Zentrum


hallo Leipzig KW 52 • 27. Dezember 2003
Geduld für das Begegnungszentrum
LEIPZIGER Amtsblatt vom 20. Dezember 2003
Zum jüdischen Fest des Lichtes
Spiegel-Online vom 3. Dezember 2003
UMSTRITTENE ANTISEMITISMUS-STUDIE
Manifestations of anti-Semitism in the European Union
Quelle: Internet: www.cohn-bendit.de

Presseinformation der Stadt Leipzig vom 3. November 2003
65 Jahre danach - Leipzig gedenkt der Pogromnacht

Leipziger Volkszeitung vom 31. Januar 2003
"Bei Einhorns klirrten die Scheiben"


Leipziger Volkszeitung vom 30. Januar 2003
Als braune Hochburg ging Sachsen bei Hetze gegen Juden voran


Leipziger Volkszeitung vom 9. November 2002
"Betroffen macht uns das Schicksal des Einzelnen"
Renate Drucker leitet Stiftung zu jüdischer Geschichte


Leipziger Amts-Blatt vom 2. November 2002
64 Jahre nach der Pogromnacht
Gedenkfeiern, Gottesdienste, Installationen und ein Kerzenweg
Leipzig erinnert an die Schrecken jener Nacht, in der jüdische Mitbürger gepeinigt und vertrieben wurden


Die Welt vom 11. September 2002
Die Religion sanktioniert den Mord
Die Herausforderung durch den islamistischen Fundamentalismus bedroht nicht nur Amerika, sondern auch Europa 


Israel und der Islam [Die Welt vom Mai 2002]

Der Zionismus ist gescheitert
Die islamistische Gefahr
Weiterbildungsveranstaltung der LVA Sachsen 
[Quelle: www.lva-sachsen.de]
Es gibt keine andere Chance als das gemeinsame Gespräch (Referent: Günther Bernd Ginzel)
Kampf der Kulturen existiert auf merkwürdig diffuse Art und Weise (Referent: Ulrich Kienzle)
Vielfalt in der Religion ist möglich und wünschenswert (Referent: Friedrich Schorlemmer)


Leipzig, im April 2002
Ein neues Haus
für die jüdische Gemeinde unserer Stadt
Spenden Sie bitte für das Begegnungszentrum
der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig:
1 100 486 182, BLZ 860 555 92 bei der Sparkasse Leipzig

Der Förderverein
"Synagoge und Begegnungszentrum Leipzig" e.V.
braucht Ihre Hilfe!
Werden Sie Mitglied des Vereins.
Fordern Sie Informationen an:
Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig, Ruf: (0341) 123 4280



Leipziger Volkszeitung vom 21. Mai 2002
Ein helles Haus für den Glauben -
Chemnitz hat wieder eine Synagoge

Die Welt vom 29. Mai 2002

Kann Architektur eine Ahnung des Heiligen vermitteln? 
Die neue Synagoge in Chemnitz

Zum Abschied summten sie "Die Gedanken sind frei"
Am 16. April 1912 öffnete erste jüdische Schule Sachsens in der Leipziger Gustav-Adolf-Straße - 30 Jahre später wurde sie von den Nazis geschlossen


Leipziger Volkszeitung vom 8. Dezember 2001

Jüdisches Begegnungszentrum
Aufs Dach kommt ein begrünter Hof

Religionsgemeinde stellte Pläne für Umbau des ehemaligen Altersheims im Waldstraßenviertel vor

LVZ-Interview mit Peter Held - der ehemalige Leipziger unterstützt die Errichtung des neuen Gemeindehauses



Leipziger Volkszeitung vom 8. November 2001

Empore erweitert - Gemeinde hat nun mehr Platz für den Gottesdienst
In der Synagoge in der Keilstraße ist jetzt mehr Platz: Durch den Umbau der Empore können etwa 100 Besucher mehr als bisher an den Gottesdiensten der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig teilhaben. Die Stadt Leipzig stellte für die Erweiterung rund 750 000 Mark bereit.



Leipziger Volkszeitung vom 20. August 2001

Alter Israelitischer Friedhof: Stadt will Verfall stoppen



Leipziger Volkszeitung vom 25. Juni 2001

140 Bronzestühle geben Leipzigern die Erinnerung mit auf den Weg

Gestern (24. Juni 2001) wurde Gedenkstätte eingeweiht
Marianne brachte extra einen Stein für Samuel Lampe mit



Leipziger Volkszeitung vom 25. Mai 2001

Drei Millionen für Synagoge und jüdisches Zentrum

Stadtrat Leipzig beschloß einstimmig Unterstützung



Leipziger Volkszeitung vom 7./8. April 2001
Leipzig stellt Geld für Synagoge bereit


"Leipziger sollen sich im besten Sinne des Wortes begegnen"

Synagoge erweitern und neues jüdisches Zentrum schaffen - Förderverein sucht acht Millionen Mark

Bis zum Gedenktag an die Pogromnacht am 9. November soll die Synagoge in der Keilstraße erweitert werden, bis 2003 in der Auenstraße ein jüdisches Begegnungszentrum entstehen. Dieses Ziel hat sich ein eigens gegründeter Förderverein in Leipzig gesetzt, der nun öffentliche Gelder und Spenden beschaffen will. Etwa acht Millionen Mark sind nötig. Die 1903/04 erbaute Brodyer Synagoge in der Keilstraße befindet sich in einem Wohnhaus. Deshalb wagten es die Nationalsozialisten in der Pogromnacht 1938 nicht, sie anzuzünden. Sie verwüsteten allerdings den Innenraum und zerstörten die farbigen Bleiglasfenster. Im Gegensatz zur niedergebrannten Synagoge Gottschedstraße blieb das Gebäude in der Keilstraße über Nazizeit und Krieg hinweg erhalten. Dadurch hat die Israelitische Religionsgemeinde jetzt die Chance, ihr Gotteshaus zu erweitern. Denn das ist inzwischen viel zu klein geworden. Weil russische Juden nach Leipzig einwanderten, erhöhte sich die Zahl der Gläubigen innerhalb der letzten zehn Jahre von 30 auf knapp 600. Die Gemeinde rechnet damit, dass sie sich künftig auf rund 850 eingepegelt.

"Die Empore der Synagoge kann um über 100 Plätze erweitert werden. Dann stehen insgesamt 320 bereit", sagte der Kabarettist und Buchautor Bernd-Lutz Lange, der dem Förderverein Synagoge und Begegnungszentrum vorsteht. Dieser hat sich Ende 2000 gegründet, um jüdisches Leben in der Stadt zu unterstützen und bei der Beschaffung der nötigen Gelder zu helfen, damit dies auch in geeigneten Räumlichkeiten stattfinden kann. Geplant ist, im Waldstraßenviertel ein Begegnungszentrum mit einem Saal für 300 bis 400 Personen zu schaffen.

Zu diesem Zweck soll das ehemalige Sächsische Israelitische Altersheim in der Auenstraße - im Jahre 1931 von der Familie Ariowitsch gestiftet - umgebaut werden. Das Haus steht derzeit leer und hat ebenfalls eine bewegte Geschichte hinter sich: 1942 wurden seine Bewohner nach Theresienstadt deportiert, 1943 zog die Gestapo ein. Nach der Befreiung nutzte es zunächst die amerikanische, später die sowjetische Armee, bevor es 1948 wieder zum Altersheim wurde. "Nun soll ein Ort daraus werden, in dem sich nicht nur Gemeindemitglieder, sondern auch Leipziger bei vielfältigen Veranstaltungen im besten Sinne des Wortes begegnen", so Lange. Und Landesrabbiner Salomon Almekias-Siegl freute sich, dass die Israelitische Religionsgemeinde in der Stadt so viel Unterstützung erhalte.

Neben dem Saal, der zwischen dem Vorder- und Hinterhaus gebaut wird, entstehen im geplanten Zentrum eine Dauerschau zur jüdischen Geschichte Leipzigs, eine Bibliothek, Unterrichtsräume sowie ein Ritualbad (Mikwe). Auch ein Restaurant mit koscherer Küche ist im Gespräch.

Benötigt werden für die Erweiterung der Synagoge rund 500.000 Mark, für das Begegnungszentrum rund 7,5 Millionen Mark. Ähnlich wie in Dresden und Chemnitz, wo bereits eifrig an neuen Synagogen gebaut wird, sollen Freistaat und Stadt den größten Teil der Kosten übernehmen. Genaue Summen nannte OBM Wolfgang Tiefensee (SPD), der ebenfalls im Vereins-Kuratorium mitwirkt, gestern allerdings nicht. Tiefensee ließ aber keinen Zweifel: "Die Bürgerschaft hat eine Bringschuld gegenüber ihren jüdischen Mitbürgern. Denn in der Nazi-Zeit haben auch Leipziger weggeschaut, wenn Juden verfolgt wurden." 

Darüber hinaus will der Verein Spenden sammeln. Die Thomaskirche veranstaltet bereits am 28. Januar 2001 ein erstes Benefizkonzert für die Synagoge.

Mathias Orbeck
  Spenden können auf das Sparkassen-Konto 1100 486 182, BLZ 860 555 92, überwiesen werden.

© Leipziger Volkszeitung Online vom 17.01.01